Grauer Star (Katarakt)

Gruppenbild Dr. Eckert MFA

Team 'Grauer Star' (Fr. Götz, Dr. Eckert, Fr. Hirschberger)

 

Der Graue Star - auch Katarakt genannt - ist die Eintrübung der körpereigenen ursprünglich klaren Augenlinse, die meist als Altersveränderung oder auch durch Verletzungen auftreten kann. 90% der über 70-jährigen leiden am Grauen Star und nehmen die Welt wie durch einen Schleier wahr. Vor allem beim Autofahren in der Dunkelheit wird dies als sehr störend empfunden.

 

Symptome des Grauen Stars:

  • vermindertes Sehvermögen durch zunehmende Kurzsichtigkeit
  • nebelartiges Schleiersehen
  • vermehrte Blendung und/ oder
  • schattenhafte Doppelbilder

 

Neue Brillengläser, Tropfen oder Medikamente helfen bei der Therapie des Grauen Stars nicht. Der einzige Weg eine Verbesserung der Sehkraft zu erzielen, ist nach wie vor der operative Linsentausch. Diese praktisch schmerzfreie Operation wird in aller Regel ambulant durchgeführt und ist meist komplikationslos. Hierbei wird die eigene Augenlinse durch eine künstliche sogenannte Intraokularlinse ersetzt. Je nach Fortschreiten des Grauen Stars, können bis zu 2 Jahre zwischen den Operationen beider Augen liegen.  


Wie bei allen Erkrankungen ist die frühzeitige Erkennung wichtig. Regelmäßige Augenuntersuchungen sind dafür die beste Voraussetzung. Erst wenn der Patient subjektiv im täglichen Leben durch die Begleiterscheinungen des Grauen Stars beeinträchtigt ist, wird ein Eingriff in Erwägung gezogen. Im Spätstadium des Grauen Stars wird die Linse komplett lichtundurchlässig was unbehandelt zur Erblindung führen kann.

 

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