LASEK / PRK

Die LASEK (Laserepitheliale Keratomileusis)-Methode und die PRK (photorefraktive Keratektomie)-Methode sind sogenannte Oberflächenbehandlungen. Sie sind die am längsten angewandten Vorgehensweisen zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten mittels Laser und sind in ihrem Ablauf im Wesentlichen gleichzusetzen. Die positiven Langzeitergebnissse sowie die Tatsache, dass sie auch bei dünner Hornhaut angewendet werden können, lässt die Methoden bis heute noch häufig zum Einsatz kommen.


Die LASEK- oder PRK-Methode ist geeignet für die Behandlung von Kurzsichtigkeiten bis ca. -6,0 Dioptrien und Hornhautverkrümmungen bis ca. 5,0 Dioptrien. Die Eignung hängt aber noch von weiteren Parametern wie z.B. der Hornhautdicke und der Hornhauttopographie ab. 

 

Ablauf einer LASEK/PRK-Behandlung:

OP Charlotte1Nachdem Sie ein leichtes Beruhigungsmittel bekommen haben und die Hornhaut mit Tropfen betäubt wurde, wird die oberste Deckschicht der Hornhaut (das Epithel) entweder mit einem chirurgischen Instrument, einer schwachen alkoholischen Lösung oder auch direkt mit dem Excimerlaser schmerzfrei entfernt. Das Hornhautgewebe wird anschließend mit dem Excimerlaser in zuvor genau definierter Menge und in vorgegebenem Profil ebenfalls völlig schmerzfrei abgetragen. Zur besseren und schnelleren Abheilung setzt Fr. Dr. Kemmerling eine therapeutische Kontaktlinse ein.

 

Nach der ca. 10 minütigen Behandlung wächst die oberflächliche Deckschicht der Hornhaut innerhalb der ersten 3-4 Tage wieder über den behandelten Hornhautbereich und die therapeutisch eingesetzte Kontaktlinse kann entfernt werden. In dieser Zeit ist das Sehen noch nicht sehr gut und es kann ein Brennen, Jucken und auch starkes Fremdkörpergefühl auftreten. Auf Sport und Schminken sollte in den ersten Tagen verzichtet werden. In den ersten Wochen sollten Sie auch nicht stark an Ihren Augen reiben. In aller Regel ist das Autofahren nach ca. 1 Woche wieder erlaubt und das Sehen bessert und stabilisiert sich von Tag zu Tag. Trockene Augen, ein schwankendes Sehvermögen sowie vorübergehende Blenderscheinungen sind sehr häufige Nebenwirkungen von LASEK- bzw. PRK-Behandlungen. Diese klingen in aller Regel nach wenigen Wochen ab.






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